Der Wiener Beachvolleyball Talente Cup 2026 zieht Bilanz: Mehr Teilnehmer:innen pro Workshop, 10 Prozent Wachstum bei den Stadtmeisterschaften und ein Social-Media-Rekord zeigen, wie stark die Begeisterung für Beachvolleyball bei Wiens Nachwuchs wächst.
Wien hat diesen Sommer wieder ordentlich gebaggert und gepritscht. Der Wiener Beachvolleyball Talente Cup brachte 2026 erneut tausende Kinder und Jugendliche mit dem Sport in Kontakt – in Schulen, beim Wiener Ferienspiel und schließlich bei den Stadtmeisterschaften. Obwohl aufgrund von Sparmaßnahmen in diesem Jahr nur 56 Workshops durchgeführt werden konnten, stieg die durchschnittliche Teilnehmer:innenzahl pro Workshop um 8,6 Prozent.
„Wir mussten in diesem Jahr mit wesentlich weniger Budget auskommen, wodurch wir um 20 Prozent weniger Workshop-Tage hatten. Umso mehr freut es mich, dass es uns dennoch geglückt ist, wieder 6.537 Kinder und Jugendliche zu begeistern. Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr wieder aus dem Vollen schöpfen werden können. Dann bin ich mir sicher, dass der nächste Teilnehmer:innen-Rekord fällig wird“, sagt Projektleiter Daniel Hupfer.
Wenn der Schulhof zum Beachvolleyball-Court wird
Für besondere Beachvolleyball-Action sorgten die Pausen-Challenges an zehn Wiener Schulen. Dabei wurde der Schulhof kurzerhand zum Court: In Teams versuchten die Schüler:innen, den Ball mit Baggern und Pritschen möglichst lange in der Luft zu halten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 16.690-mal überquerte der Ball das Netz. Die jeweils besten zwei Teams jeder Schule wurden dafür mit Preisen belohnt. BILLA sorgte mit Äpfeln und Bananen für die Stärkung, BIPA stellte Sonnencreme für die Teilnehmer:innen zur Verfügung.
Beachvolleyball bringt Bewegung in die Ferien
Auch nach dem Schuljahr ging es für den Wiener Beachvolleyball-Nachwuchs direkt weiter. Im Rahmen des Wiener Ferienspiels fanden an vier Tagen insgesamt acht kostenlose Workshops statt. Trotz sommerlicher Hitze begeisterten die Trainer:innen die Kinder und Jugendlichen mit abwechslungsreichen Übungen und spielerischen Challenges und sorgten dafür, dass auch in den Ferien ordentlich Bewegung in den Nachwuchs kam.
Vom ersten Ballwechsel zum großen Finale
Wie groß die Begeisterung für Beachvolleyball mittlerweile ist, zeigte sich auch bei den Stadtmeisterschaften des Wiener Beachvolleyball Talente Cups, Beim Finale waren heuer 10 Prozent mehr Teilnehmer:innen dabei als im Vorjahr. Damit setzte sich die positive Entwicklung des Talente Cups auch beim sportlichen Höhepunkt fort. Aus spielerischen ersten Ballwechseln wird zunehmend echter Wettkampfgeist und aus neugierigen Anfänger:innen werden junge Beachvolleyball-Fans.
Der Talente Cup boomt auch online
Nicht nur auf den Courts, sondern auch auf Social Media legte der Wiener Beachvolleyball Talente Cup 2026 deutlich zu. Insgesamt wurden heuer 571.850 Impressions erzielt – ein Plus von beeindruckenden 332 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Interaktionen ging es kräftig nach oben: 20.190 Interaktionen bedeuten eine Steigerung von 44 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass die Begeisterung für den Talente Cup längst nicht mehr nur auf den Beachvolleyball-Courts stattfindet, sondern auch online immer mehr Menschen erreicht.

